Eingepflanzt https://www.eingepflanzt.de/ Wed, 27 Mar 2024 10:09:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.3 https://www.eingepflanzt.de/wp-content/uploads/cropped-plant-32x32.png Eingepflanzt https://www.eingepflanzt.de/ 32 32 Schnittlauch richtig pflanzen, pflegen, Säen und ernten https://www.eingepflanzt.de/schnittlauch/ Fri, 25 Sep 2015 07:33:40 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1169 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar Schnittlauch ist nicht nur köstlich, vitaminreich und kalorienarm, sondern auch extrem pflegeleicht. Der Schnittlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 800 Arten. Hier [...]

Der Beitrag Schnittlauch richtig pflanzen, pflegen, Säen und ernten erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Schnittlauch
Schnittlauch © H.D.Volz / pixelio.de

Schnittlauch ist nicht nur köstlich, vitaminreich und kalorienarm, sondern auch extrem pflegeleicht. Der Schnittlauch gehört zu den Lauchgewächsen. Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 800 Arten. Hier im deutschsprachigen Raum haben sich etwa 20 Arten etabliert. Schnittlauch gehört zu den wuchsfreudigsten Pflanzen und gedeiht sowohl im Topf als auch im Garten ohne große Mühen.

Schnittlauch Vielfalt

  • Schnittlauch ist nicht gleich Schnittlauch. Es gibt hier zum Beispiel den weißen Schnittlauch oder den Purpur-Schnittlauch. In gut sortierten Fachmärkten findest Du Schnittlauch mit feinen oder auch mit kräftigen Halmen.
  • Sehr beliebt ist auch der Schnittlauch mit einem deutlichen Knoblauchgeschmack. Andere Sorten wiederum verzaubern den Betrachter durch die auffallenden Blüten. Auch hier sind die Halme durchaus essbar.

Schnittlauch im Topf

  1. Möchtest Du den Schnittlauch immer ind er Küche griffbereit haben, dann pflanze ihn in einem Topf auf der Fensterbank an. Zum Aussäen gibst Du die Samen in eine Anzuchtschale und bedeckst sie vollständig mit Erde, denn Schnittlauch gehört zu den Dunkelkeimern.
  2. Schnittlauch benötigt durchaus sehr lange, bis er sich zum Keimen entscheidet. Bei einer Temperatur von 18 Grad kann das durchaus schon 2 Wochen und mehr dauern. Die Erde sollte immer gleichmäßig feucht sein. Bis zum Keimen kannst Du die Töpfe mit einer Folie bedecken, die aber entfernt werden muss, sobald sich die ersten grünen Spitzen zeigen.
  3. Hast Du Dir hingegen einen Schnittlauchtopf im Supermarkt gekauft, kannst Du diesen durchaus weiter kultivieren. Du solltest hier aber schnellstens die Pflanze aus dem zu engen Topf nehmen und in einen größeren Topf mit Blumenerde umpflanzen, damit die Wurzeln sich entfalten können.

Schnittlauch im Garten

Sobald keine Minustemperaturen mehr zu erwarten sind, kannst Du Schnittlauch auch direkt im Garten aussäen. Der Boden sollte hier durchlässig sein, da Schnittlauch keine Staunässe verträgt. Wenn Du Jungpflanzen setzt, dann bitte vorher den Boden gut auflockern.

Die Ernte

  • Im ersten Jahr solltest Du mit der Ernte etwas zurückhaltender sein. Ernte höchstens ¼ der Halme, damit sich die Pflanze kräftigen und gut entwickeln kann.
  • Später fördert die regelmäßige Ernte das Wachstum. Wenn Du im Schnitt immer die Hälfte der Halme wegschneidest, dann spornt das den Schnittlauch zu immer neuem Wachstum an.
  • Bei der Ernte schneidest Du immer die äußeren Stängel ab, und zwar bis direkt an die Erde. So bilden sich immer neue Triebe.

Schnittlauch als Gartenhelfer

Mit seinem Geruch vertreibt Schnittlauch auch viele Schädlinge im Garten. Aus diesem Grund wird er sehr oft als Beeteinfassung gepflanzt. Rund um das Erdbeerbeet schützt er die Pflanzen vor den Erdbeermilben. Schnittlauch rund um das Rosenbeet schützt die Pflanzen vor dem gefürchteten Rosen-Rost.

Inhaltsstoffe und Verwendung von Schnittlauch

Frischer Schnittlauch auf Brot © Wolfgang Dirscherl / pixelio.de
Frischer Schnittlauch auf Brot © Wolfgang Dirscherl / pixelio.de
  • Schnittlauch ist reich an Vitamin C, B2 und Carotin. Des weiteren enthält er große Mengen an Eisen, Kalzium, Natrium und Phosphor. Schnittlauch regt den Appetit an, senkt erhöhten Blutdruck und macht fit.
  • Schnittlauch sollte immer frisch geerntet werden, denn beim Trocknen verliert er viel von seinem typischen Aroma.
  • Schnittlauch kannst Du als Kräuterbutter verarbeiten, in einer Suppe servieren oder einfach auf ein frisches Butterbrot geben.

Der Beitrag Schnittlauch richtig pflanzen, pflegen, Säen und ernten erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Wicken richtig pflanzen, Arten, Standort, Wachstum und Pflege https://www.eingepflanzt.de/wicken/ Fri, 25 Sep 2015 06:51:43 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1165 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar Wenn Gartenzäune oder Hauswände mit bunten Blüten erstrahlen, dann sind hier wahrscheinlich Wicken angepflanzt worden. Wicken sind stark wachsende Rankpflanzen, die innerhalb kürzester Zeit mit vielen schmetterlingsähnlichen [...]

Der Beitrag Wicken richtig pflanzen, Arten, Standort, Wachstum und Pflege erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Wicken
Wicken © Anne Bermüller / pixelio.de

Wenn Gartenzäune oder Hauswände mit bunten Blüten erstrahlen, dann sind hier wahrscheinlich Wicken angepflanzt worden. Wicken sind stark wachsende Rankpflanzen, die innerhalb kürzester Zeit mit vielen schmetterlingsähnlichen Blüten in weiß, rosa oder violett den Pflanzort überziehen. Dabei sind Wicken relativ anspruchslos. Bei guter Witterung kannst Du Dich bis in den Herbst hinein an der Blütenpracht erfreuen.

 

Der richtige Standort

Die Wicken sind richtige Sonnenanbeter und daher kommt ein schattiger Platz für sie nicht infrage. Ihre volle Blütenpracht entwickeln die kleinen Pflanzen nur in voller sonniger Lage, die möglichst windgeschützt sein sollte. Das Substrat für die Wicken sollte möglichst humusreich und tiefgründig sein. Die Pflanzen bevorzugen außerdem einen neutralen pH-Wert.

  • Sonnig: Wicken lieben Sonnenlicht – je heller, desto besser!
  • Bodenbeschaffenheit: Durchlässig, humos – kein Staunässe, Wicken gedeihen prächtig.
  • Klimazone: Gemäßigtes Klima bevorzugt – zu extreme Temperaturen vermeiden.
  • Partnerpflanzen: Wicken neben Erbsen, Bohnen – Stickstoffbindung, Bodenverbesserung.
  • Wasserbedarf: Mäßige Bewässerung – Staunässe vermeiden, tief wurzelnde Pflanzen begünstigen.
  • Pflanzabstand: Genügend Platz – gesunde Pflanzen, weniger Schädlingsbefall.
  • Pflegeleichtigkeit: Wicken unkompliziert – ideal für Hobbygärtner und Profis!

Die Aussaat

Erfolgreich vermehren kannst Du die Wicken durch Aussaat. Fühlen sich die Wicken an ihrem Standort wohl, dann erfolgt jährlich die Selbstaussaat der Pflanzen. Um gezielt die Wicken anzupflanzen, greifst Du entweder auf Samen aus dem Handel oder aus den Samenkapseln zurück.

Ab Ende Februar werden die Samen auf einer hellen Fensterbank vorgezogen. Dazu steckst du die Samen ca. 1,5 cm tief in Erde und bedeckst diese leicht. Mit einem Wasserzerstäuber hältst Du die Erde leicht feucht, sodass keine Staunässe entsteht. Bis die Samen keimen, sollte die Anzuchtschale dunkel stehen. Wenn sich dann die ersten grünen Spitzen zeigen, wird die Schale auf die helle Fensterbank umgesiedelt. Es sollte auf der Fensterbank nicht zu warm. Die idealen Temperaturen liegen zwischen 15 und 17 Grad. Sobald sich ein Blattpaar zeigt, werden die Keimlinge pikiert. Wenn dann ab Anfang Mai kein Bodenfrost mehr droht, kommen die Setzlinge ins Freiland. Beim Auspflanzen solltest Du auf einen Mindestabstand von 60 cm zwischen den Pflanzen achten.

Du kannst aber auch zwischen April und Mai die Samen direkt ins Freiland säen. Der Boden dafür muss aufgelockert sein und mit etwas Kompost vermischt werden. Auch hier steckst Du die Samen ca. 1,5 cm tief in die Erde. Die Erde darf auf keinen Fall austrocknen und die jungen Keimlinge müssen vor Schneckenfraß geschützt werden.

  • Aussaatzeitpunkt: Frühjahr oder Herbst – abhängig von Wickenart und Klima.
  • Samen vorbereiten: Einweichen für 12-24 Stunden – beschleunigt Keimung, erhöht Keimrate.
  • Boden vorbereiten: Lockerung, Unkrautentfernung – optimale Bedingungen für Wicken.
  • Pflanzabstand: 10-15 cm zwischen den Pflanzen – genügend Raum für Wachstum, Belüftung.
  • Aussaattiefe: 3-5 cm – ausreichend Erde, Schutz vor Austrocknung, Vögeln.
  • Reihenabstand: 30-50 cm – Erleichterung von Pflegearbeiten, Luftzirkulation fördern.
  • Keimtemperatur: 10-20 °C – ideale Bedingungen für schnelle und gleichmäßige Keimung.
  • Lichtbedingungen: Helle, sonnige oder halbschattige Standorte – förderlich für Wachstum, Blütenbildung.
  • Kletterhilfe: Rankgitter, Stangen – Unterstützung für kletternde Wickenarten, attraktive Optik.
  • Mischkultur: Mit anderen Pflanzen kombinieren – Nährstoffbedarf ausgleichen, Schädlingsbefall reduzieren.
  • Pflege nach Aussaat: Regelmäßiges Gießen, Unkraut jäten – gesundes Wachstum gewährleisten.
  • Düngung: Bei Bedarf düngen – zusätzliche Nährstoffe für kräftiges Wachstum und schöne Blüten.

Rankhilfen

Wicken erreichen mühelos eine Höhe von 2 Metern. Sorge also für eine entsprechende Rankhilfe und bringe die jungen Pflanzen mit Drähten und Schnüren in die richtige Wuchsrichtung. Nach der Blütezeit lassen sich die Wicken ohne Rückstände von Hauswänden und dergleichen wieder entfernen.

Wicken in Kübeln

Wicken sind ideal als dekorativer Sichtschutz auf Terrassen und dergleichen. Leider sind Wicken nur bedingt in Kübeln zu kultivieren, denn das starke Wurzelwerk erreicht einen immensen Umfang, sodass viele der Kübel dem Druck nicht standhalten. Su kannst die Kultur aber durchaus in einem Kübel versuchen, wenn Du einen ausreichend großen Tontopf nutzt. Im Kübel darfst Du auf keinen Fall die wichtige Drainage vergessen, denn nur so schützt Du die Pflanzen vor der gefährlichen Staunässe.

Der Schnitt

Soweit es möglich ist, solltest Du die Wicken regelmäßig von verblühten Blütenständen befreien. Du kannst die Wicken auch behutsam zurückschneiden – dies fördert ein buschiges Wachstum. Entweder im zeitigen Frühjahr oder auch im Spätherbst gönnst Du den Wicken einen radikalen Schnitt und schneidest alle pflanzen bis auf wenige Zentimeter über der Erde ab.

  • Zweck des Schnitts: Gesundheit, Wachstum fördern; Blütenbildung, Formgebung.
  • Beste Zeit: Regelmäßig während Wachstumsperiode; verblühte Blüten entfernen.
  • Werkzeugauswahl: Scharfe, saubere Gartenschere – Infektionsrisiko minimieren.
  • Erziehungsschnitt: Junge Pflanzen auslichten – kletternde Triebe fördern, Lichteinfall erhöhen.
  • Entspitzen: Triebspitzen kürzen – buschigeres Wachstum anregen, Verzweigung fördern.
  • Seitentriebe entfernen: Bei Bedarf ausdünnen – Energie in Haupttriebe lenken.
  • Kletterhilfen prüfen: Stabilität sicherstellen – gesundes, sicheres Wachstum gewährleisten.
  • Blütenschnitt: Verblühte Blüten entfernen – längere Blütezeit, Energie in neue Blüten lenken.
  • Pflanzenstützen: Bereitstellen, falls erforderlich – aufrechtes Wachstum ermöglichen.
  • Wurzelschnitt: Nur bei Bedarf – Wicken selten wurzelschneiden, da empfindlich.
  • Krankheiten & Schädlinge: Beim Schneiden beobachten, behandeln – Gesundheit der Pflanze sichern.
  • Schnittwunden versorgen: Bei größeren Schnitten, Wundverschlussmittel verwenden – Infektionen vermeiden.
  • Rückschnitt im Herbst: Abgestorbene Pflanzenteile entfernen – Überwinterung erleichtern, Krankheiten vorbeugen.
  • Schnittabfälle entsorgen: Kompostieren oder fachgerecht beseitigen – keine Krankheiten verbreiten.
  • Sicherheitshinweise: Handschuhe tragen, vorsichtig schneiden – Verletzungen vermeiden.

Das Düngen und Gießen

Wocken sind zwar sehr anspruchslos, aber in der Blütezeit verlangen sie doch etwas mehr an Nährstoffen. Es ist daher ratsam, wenn Du regelmäßig mit etwas Flüssigdünger im Gießwasser die Wicken versorgst. Im Frühjahr und im Herbst kannst Du das Beet zusätzlich mulchen und mit etwas Kompost anreichern. Damit Du lange an der Blütenpracht Deine Freude hast, sollte der Boden immer ausreichend feucht sein.

  • Stickstofffixierung: Wicken fixieren Stickstoff – Düngung oft unnötig, aber dennoch sinnvoll.
  • Phosphor und Kalium: Gabe dieser Nährstoffe empfehlenswert – besseres Wachstum, Blütenbildung.
  • Organische Dünger: Kompost, Mist – natürliche Nährstoffquellen, schonend für Umwelt und Pflanzen.
  • Langzeitdünger: Pellets, Stäbchen – kontinuierliche Nährstoffversorgung, weniger Düngeraufwand.
  • Flüssigdünger: Bei Bedarf anwenden – schnelle Verfügbarkeit, gezielte Nährstoffzufuhr.
  • Bodenprobe: Nährstoffbedarf ermitteln – optimale Düngung gewährleisten, Überdüngung vermeiden.
  • Mäßiges Gießen: Regelmäßig, aber nicht zu viel – Staunässe verhindern, Wurzelfäulnis vorbeugen.
  • Gießmenge anpassen: Witterung, Jahreszeit berücksichtigen – mehr Wasser im Sommer, weniger im Winter.
  • Tropfbewässerung: Effiziente Wasserzufuhr – sparsamer Verbrauch, gleichmäßige Versorgung.
  • Regenwasser: Umweltfreundliche Bewässerung – weicher, kalkarm, gut für Pflanzen.
  • Gießzeitpunkt: Früh morgens oder abends – geringere Verdunstung, effektivere Wasseraufnahme.
  • Mulchen: Feuchtigkeitsspeicherung – Wasserverbrauch reduzieren, Unkrautwuchs unterdrücken.

Überwintern

Wicken sind mehrjährig und winterhart. Sie benötigen keinen besonderen Schutz. Kübel sollten vor dem Durchfrieren geschützt werden, indem Du ein Vlies darumlegst.

Pflegetipps

farbenfrohe Blüten der Wicken
farbenfrohe Blüten der Wicken © Romy2004 / pixelio.de

Wenn die Pflanzen vor sich hinkümmern, dann fehlt es ihnen wahrscheinlich an Sonnenlicht und auch etwas Dünger. Eine Überdüngung kannst Du an gekräuselten Triebspitzen und Blättern erkennen. Du solltest die Versorgung mit Dünger sofort einstellen. Wenn die Wicken nicht blühen, dann fehlt ihnen auf jeden Fall Sonne.

  • Standortwahl: Sonnig bis halbschattig – Wicken bevorzugen helle Plätze, vertragen aber auch etwas Schatten.
  • Bodenbeschaffenheit prüfen: Gut durchlässig, humos, leicht sauer – ideal für gesundes Wickenwachstum.
  • Aussaat: Direktsaat im Frühjahr – Wicken sind Kaltkeimer und vertragen leichte Fröste.
  • Wasserbedarf decken: Regelmäßig gießen, aber Staunässe vermeiden – Wicken benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit.
  • Düngen: Mäßig düngen, da stickstofffixierend – Kompost oder organische Dünger verwenden.
  • Kletterhilfen bereitstellen: Rankgitter, Stäbe oder Drahtnetze – Wicken sind Kletterpflanzen und benötigen Stützen.
  • Pflanzabstand einhalten: 20-30 cm – ausreichend Platz für gesundes Wachstum und Luftzirkulation ermöglichen.
  • Schädlinge & Krankheiten kontrollieren: Regelmäßig überprüfen – bei Befall frühzeitig Maßnahmen ergreifen.
  • Mulchen: Boden mit organischem Material abdecken – Feuchtigkeit bewahren, Unkraut unterdrücken.
  • Fruchtfolge beachten: Nicht in direkter Nachbarschaft zu Erbsen oder Bohnen – Krankheiten vermeiden, Nährstoffkonkurrenz reduzieren.
  • Wicken unterpflanzen: Mit niedrigen Blumen oder Stauden – optische Akzente setzen, Boden bedecken.
  • Schnittmaßnahmen durchführen: Regelmäßiges Auslichten, Entfernen verblühter Blüten – gesundes Wachstum und lange Blütezeit fördern.
  • Überwinterung: Einjährige Wicken entsorgen, mehrjährige Arten schützen – Winterschutz bei empfindlichen Sorten anbringen.
  • Mischkultur nutzen: Wicken in Kombination mit anderen Pflanzen – Bodenverbesserung, Schädlingsabwehr unterstützen.
  • Samenernte: Samenkapseln ernten, wenn sie bräunlich werden – eigene Samen für kommende Saison gewinnen.

Schädlinge und Krankheiten

Bei den kleinsten Veränderungen an den Wicken solltest Du diese auf Schädlinge kontrollieren. Blattläuse saugen den Zellsaft der Pflanzen, was zu welken Blättern und eingerollten Triebspitzen führt. Bei einem Befall sich das Besprühen mit Brennnessel-Jauche sehr bewährt. Hilfreich sind auch natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer oder Florfliegenlarven.

Beim Echten Mehltau handelt es sich um einen Schönwetter-Pilz, den du an einem weiß-grauen mehlartigen Belag erkennst. Die betroffenen Pflanzenteile müssen sofort entfernt werden. Danach mit einer Schachtelhalm-Brühe oder einer Mischung aus Frischmilch und Wasser besprühen.

Den Falschen Mehltau erkennst Du an einem weißen Pilzgeflecht auf der Blattunterseite. Dieser Pilz tritt oft nach längeren Regenperioden auf. Befallene Pflanzenteile müssen dann entfernt werden. Diese kannst Du ohne Weiteres über den Kompost entsorgen.

  • Blattläuse: Pflanzensaftsauger, Virenüberträger – natürliche Feinde fördern.
  • Schnecken: Fressen Triebe – Schneckenschutz nutzen.
  • Spinnmilben: Trockenheitsliebend – Feuchtigkeit erhöhen.
  • Erbsenwickler: Schädlicher Schmetterling – Pheromonfallen einsetzen.
  • Mehltau: Pilzbefall – befallene Pflanzenteile entfernen.
  • Wurzelfäule: Staunässe vermeiden, gut durchlässiger Boden.
  • Viren: Übertragung durch Schädlinge – resistente Sorten wählen.
  • Bakterien: Pflanzenabstand einhalten, Luftzirkulation fördern.
  • Nematoden: Bodenleben beachten – Fruchtwechsel, Nematodenbekämpfung.
  • Rostpilze: Gelborange Flecken – befallene Blätter entfernen.
  • Fusarium: Welkekrankheit – Pflanzenreste entfernen, Boden desinfizieren.
  • Verticillium: Welkesyndrom – resistente Sorten, Fruchtwechsel.
  • Anthracnose: Pilzbefall – gute Hygiene, Fungizide.
  • Krebskrankheiten: Wucherungen – betroffene Pflanzenteile abschneiden.
  • Thripse: Winzige Insekten – Gelbtafeln, biologische Bekämpfung.

Der Beitrag Wicken richtig pflanzen, Arten, Standort, Wachstum und Pflege erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Blauregen richtig planzen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge https://www.eingepflanzt.de/blauregen/ Thu, 24 Sep 2015 07:29:54 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1161 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar Botanisch wird der Blauregen auch Glyzinie genannt. Die Pflanze überzeugt durch ihre Wuchskraft und der tollen Blütenfülle. Es handelt sich hier um eine robuste und schnell wachsende [...]

Der Beitrag Blauregen richtig planzen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Blauregen
Blauregen © E. Kopp / pixelio.de

Botanisch wird der Blauregen auch Glyzinie genannt. Die Pflanze überzeugt durch ihre Wuchskraft und der tollen Blütenfülle. Es handelt sich hier um eine robuste und schnell wachsende Kletterpflanze, die durchaus 30 Meter und mehr erreichen kann. Sehr bemerkenswert ist, dass der Blauregen zweimal im Jahr blüht. Die erste Blüte erscheint im Frühjahr und dann folgt eine weitere im Juli/August. Den Blauregen gibt es nicht nur in Blau, sondern auch in Weiß.

 

Die Pflege

Der Blauregen ist sehr pflegeaufwendig, denn der Schnitt muss regelmäßig durchgeführt werden. Die Pflanze benötigt außerdem ein Klettergerüst. Wird der Blauregen an eine falsche Stelle gepflanzt und das Wachstum nicht beachtet, dann kann sich die Pflanze sehr stark ausbreiten und zu großen Schäden führen.

Der Standort

Damit der Blauregen gut blüht, benötigt er den richtigen Standort. Auf keinen Fall darf der Blauregen in die Nähe Regenrinne oder sonstigen Rohren angepflanzt werden. Der Standort sollte sonnig sein, denn bei Halbschatten blüht er deutlich weniger. Die Lage sollte geschützt sein, denn die Knospen reagieren sehr empfindlich auf Frost. Es reicht schon eine Frostnacht aus, um alle Knospen zu schädigen.

Das Substrat

Der Blauregen stellt an das Substrat nicht solch hohe Anforderungen wie an den Standort. In der Regel reicht normale Gartenerde aus. Dies sollte aber weder zu nass noch zu trocken sein.

Das Pflanzen

Direkt beim Pflanzen sollte eine Rankhilfe zur Verfügung stehen. Die Pflanzen kommen im Frühjahr in den Garten. Das Pflanzloch wird hierbei ca. 60 cm tief ausgehoben. Die Erde sollte locker sein. Nach dem Einpflanzen leicht anhäufeln. In der Ersten Zeit ist Schatten für die Pflanzen wichtig, damit sie gut anwachsen. Oftmals dauert es auch Jahre, bis der Blauregen das erste Mal blüht.

Gießen und Düngen

Die Erde beim Blauregen darf niemals austrocknen. Dies gilt ganz besonders im Frühjahr vor der Blüte, denn sonst fallen die Blütenknospen ab. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Der Boden muss gemulcht werden, damit er besser die Feuchtigkeit hält. Beim Düngen darauf achten, dass der Dünger kalkfrei ist und nicht zu viel Stickstoff enthält. Es günstig für den Blütenverlauf, wenn Du ab April mit Superphosphat düngst.

Blauregen im Kübel

Wenn der Kübel groß genug ist, dann gedeiht Blauregen auch in einem Kübel. Die Pflanze wird hier aber nicht so starkwüchsig. Am besten pflanzt Du den Blauregen im Frühjahr bis spätestens Mitte Mai in den Kübel. Sehr wichtig bei der Kübelpflanzung ist die Versorgung mit Nährstoffen. Im Winter muss der Kübel in ein Winterquartier.

Der Schnitt

Für den Blauregen ist der Schnitt extrem wichtig, denn er wuchert unkontrolliert und dies kann zu Schäden an Gebäuden und Ähnlichem führen. Beim Schnitt werden alle Seitentriebe, die nicht als Haupttrieb fungieren auf 3 Augen eingekürzt. Die beste Zeit dafür ist der August. Es bilden sich nach dem Schnitt Kurztriebe, die sehr stark blühen. Es ist außerdem sehr wichtig, dass die Peitschentriebe komplett eingekürzt werden. Hier bilden sich eh keine Blüten und die Pflanze steckt nur Kraft hinein. In den ersten 3 Jahren die Triebe solange lassen, bis die Wunschhöhe erreicht ist, dann auch diese Triebe kürzen.

Überwintern

Gerade in den ersten Jahren ist ein Winterschutz zu empfehlen. Die Pflanze ist ansonsten winterhart. Bei einem Spätfrost kann es passieren, dass die Knospen einfrieren und abfallen.

Krankheiten und Schädlinge

Der robuste Blauregen ist wenig anfällig gegen Krankheiten. Wühlmäuse lieben aber die Wurzeln des Blauregens. Ab und zu kommt es zu einem Befall mit Blattläusen oder mit Spinnmilben.

Warum blüht der Blauregen nicht?

Wenn der Blauregen nicht blühen will, kann das verschiedene Ursachen haben.

  • Hat man Pflanzen aus Samen gezogen, dann dauert es in der Regel viele Jahre bis zur ersten Blüte
  • Falscher Schnitt oder zu wenig geschnitten
  • Zu wenig Wasser
  • Zu wenig Dünger
  • Wildtriebe wurden nicht entfernt
  • Standort zu dunkel
    Blauregen in Weiß
    Blauregen in Weiß © uwe275 / pixelio.de

Blauregen giftig?

Diese Frage taucht immer wieder auf und kann folgendermaßen beantwortet werden. Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide und in den Wurzeln und der Rinde findet man das giftige Glykosid. Die Vergiftungserscheinungen, die auftreten, sind Magenbeschwerden, Erbrechen, Durchfall und geweitete Pupillen. Bei Kindern reichen schon 2 Samen aus, um die oben genannten Erscheinungen hervorzurufen. Der Blauregen ist aber nicht nur Menschen, sondern auch für Tiere giftig. Gerade für Nagetiere, Pferde und für Vögel. Die Vergiftungserscheinungen sind ähnlich wie beim Menschen. Bei einigen Nagetieren kam es auch schon zu Todesfällen.

Der Beitrag Blauregen richtig planzen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Glockenrebe richtig pflanzen, Wachstum, Pflege und Schädlinge https://www.eingepflanzt.de/glockenrebe/ Thu, 24 Sep 2015 06:40:37 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1157 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar Bei der Glockenrebe handelt es sich um eine üppige Kletterpflanze, die in der Regel einjährig kultiviert wird. Die Pflanze gehört zur Familie der Sperrkrautgewächse und wird sehr [...]

Der Beitrag Glockenrebe richtig pflanzen, Wachstum, Pflege und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Glockenrebe
Glockenrebe © Rosel Eckstein / pixelio.de

Bei der Glockenrebe handelt es sich um eine üppige Kletterpflanze, die in der Regel einjährig kultiviert wird. Die Pflanze gehört zur Familie der Sperrkrautgewächse und wird sehr oft auch als Glockenwinde bezeichnet. Die Glockenrebe wächst sehr schnell und kann so große Fassadenflächen innerhalb kürzester Zeit begrünen. Die blauvioletten oder weißen Blüten fallen sofort ins Auge. Bekommt die Glockenrebe die richtige Pflege, dann schmückt sie von Juli bis Oktober Hauswände, Zäune und auch Pergolen.

Das Pflanzen der Glockenrebe

Ab Mai kannst Du in zahlreichen Gartencentern die Glockenrebe pflanzfertig erwerben. Natürlich kannst Du ab Ende Februar/Anfang März die Glockenrebe aus Samen auch selbst ziehen. Vor der Aussaat musst Du die Samen für eine Nacht in einer Schale mit Wasser einweichen, um sie am nächsten Tag in eine Anzuchtschale mit nährstoffarmer Erde zu pflanzen. Ist die Temperatur durchgängig bei ca. 20 Grad, dann wird die Glockenrebe innerhalb von 2 -3 Wochen keimen. Während dieser Zeit musst Du die Erde durchgehend feucht halten, ohne dass es zu Staunässe kommt. Die stärksten Keimlinge kultivierst Du dann in Töpfen weiter, bis Du sie ab Mitte Mai ins Freiland setzen kannst.

Der Standort sollte dann sonnig und windgeschützt sein. Bei der Erde ist es ratsam, wenn Du auf humose und durchlässige Erde achtest, unter die Du etwas Sand, Gartenkompost oder Hornspäne arbeitest. Das Pflanzloch muss doppelt so groß wie der Wurzelballen sein, und bevor Du die Pflanze einpflanzt, muss der Wurzelballen in einem Eimer Wasser getaucht werden. Zwischen den Glockenreben ist ein Abstand von 30 cm einzuhalten. Die Glockenrebe benötigt von Anfang an eine Rankhilfe. Nach dem Einpflanzen muss sie ordentlich angegossen und locker an die Rankhilfe gebunden werden. Die Ranken beginnen dann sofort sich am Spalier entlang hoch zuwachsen.

Die Glockenrebe im Kübel

Du kannst die Glockenrebe auch im Kübel anpflanzen. Dort wächst sie allerdings nicht so hoch wie im Beet. Achte darauf, dass der Kübel nicht zu klein ist. Er sollte mindestens 10 Liter Erde fassen. Als Erde eignet sich hier eine Mischung aus Blumenerde mit Kompost oder mit Hornspänen. Der Kübel benötigt unbedingt ein Wasserablaufloch über das Du etwas Kies gibst, bevor die Erde in den Kübel kommt. Auch hier benötigst Du eine Rankhilfe, die Du entweder selbst baust oder Dir im Fachhandel besorgst.

Die Pflege

Mit dem richtigen Standort benötigt die Glockenrebe nur noch wenig Pflege. Du musst sie regelmäßig auch reichlich gießen, dabei aber unbedingt Staunässe vermeiden. Von Mai bis Juni verabreichst Du der Pflanze wöchentlich etwas Flüssigdünger. Ab Juli wird dann weniger gedüngt, denn sonst würdest Du eine gewisse Blühfaulheit unterstützen. Verwelkte Blüten müssen immer sofort ausgezupft werden, und wenn Du die Spitzen der Pflanze kappst, dann wird das Verzweigen gefördert und die Glockenrebe wächst buschiger.

In unseren Breiten wird die Glockenrebe einjährig kultiviert, da sie keinen Frost verträgt und schon bei Temperaturen unter 5 Grad abstirbt. Dennoch kannst Du die Glockenrebe auch überwintern, was aber einiges an Aufwand erfordert. Dazu wird die Glockenrebe ab einer Temperatur von 10 Grad ins Winterquartier gebracht. Dazu werden alle Triebe bis auf ca. 50 cm gekürzt. Die Pflanze benötigt einen hellen Standort und Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad. Die Pflanze wird im Winterquartier nur soviel gegossen, dass sie nicht vertrocknet und auf keinen Fall gedüngt. Die Pflanze sollte regelmäßig kontrolliert werden, da sie sehr anfällig gegen Spinnmilben ist. Ab Februar kannst Du sie dann stückweise an die höheren Temperaturen gewöhnen, bevor sie nach en Eisheiligen wieder ins Freie kommt.

Stadien der Glockenrebe
Stadien der Glockenrebe © Hartmuth Bendig / pixelio.de

Krankheiten und Schädlinge

Im Frühling und Sommer zählt zu den ärgsten Feinder der Glockenrebe die Spanische Nacktschnecke. Am besten sorgst Du von Anfang an für den richtigen Schutz, indem Du schon vor dem Einpflanzen die Region mit Schneckennematoden besprühst. Rund um die Pflanze ist es ratsam, eine Sperre aus Split oder Holzspänen zu errichten und die einzelnen Pflanzen mit Kragenfallen zu schützen. Des Weiteren kannst Du Schneckenzäune errichten oder auch Bierfallen aufstellen. Die Pflanzen dürfen nur am Morgen gegossen werden und jeden Morgen sind alle Schnecken in der Nähe der Glockenrebe aufzusammeln. Du kannst zusätzlich noch etwas Kaffeesatz rund um die Glockenrebe streuen, denn dieser ist giftig für Schnecken. Locke des Weiteren die natürlichen Fraßfeinde der Schnecke wie zum Beispiel Vögel, Igel, Frösche und Laufkäfer an.

Aber auch Blattläuse und Spinnmilben machen der Glockenrebe zu schaffen. Hier haben sich unter den biologischen Mitteln folgende bewährt

  • Schlupfwespen
  • Florfliegenlarven
  • Marienkäfer
  • Schmierseifenlösung
  • Brennnessel-Jauche
  • Schwebfliegen

Die Schmierseifenlösung ist hierbei die günstigste Variante. Setze hierzu etwa 1 Liter Wasser mit 15 ml reiner Kernseife und 15 ml Spiritus an. Die Schmierseifenlösung sollte alle 3-4 Tage versprüht werden.

Der Beitrag Glockenrebe richtig pflanzen, Wachstum, Pflege und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Deutzie richtig pflanzen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge https://www.eingepflanzt.de/deutzie/ Wed, 23 Sep 2015 07:00:27 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1152 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar In den Gärten fällt die Deutzie durch ihre zahlreichen Blüten auf, welche zwischen April und Juli erscheinen. Du bekommst die Deutzie in zahlreichen Farben und teilweise auch [...]

Der Beitrag Deutzie richtig pflanzen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Deutzie
Deutzie © Karl-Heinz Liebisch / pixelio.de

In den Gärten fällt die Deutzie durch ihre zahlreichen Blüten auf, welche zwischen April und Juli erscheinen. Du bekommst die Deutzie in zahlreichen Farben und teilweise auch mit gefüllten Blüten. Deutzien sind anpassungsfähig und pflegeleicht, sofern Du das Gießen nicht vergießt.

Steckbrief der Deutzie

Die Pflanzen gehört zu den Hortensien und kommt in rund 60 Arten vor. Im Laufe der letzten Jahre kamen viele Hybriden in den Handel. Die meisten davon sind ausreichend winterhart. In Deutschland bezeichnet man sie auch sehr oft als Sternchenstrauch. Ursprünglich stammen die sommergrünen Sträucher aus dem asiatischen Raum und aus Mittelamerika. Deutzien wachsen buschig und aufrecht. Sie können eine Höhe von 3-4 m erreichen, dennoch gibt es auch überhängende Sorten. Das Wachstum der Pflanzen ist recht langsam.

Das Pflanzen

Pflanzen kannst Du die Deutzie sowohl im Frühjahr als auch im Herbst, wobei der Herbst die bessere zeit ist. Der Pflanzabstand ist sehr wichtig. Wenn du die Pflanze als Solitär kultivierst, dann hat sie die besten Chancen sich zu entwickeln. Der Pflanzabstand liegt ansonsten bei der Hälfte der zu erwartenden Wuchshöhe. Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein. Vor dem Pflanzen muss der Wurzelstock sehr gut gewässert werden. Nach dem Einpflanzen ist die Deutzie großzügig anzugießen.

Der Standort

Der Standort sollte sonnig sein, denn nur dann kommt es zu einer ausreichend großen Bildung von Blüten. Des weiteren darf der Platz nicht zu zugig sein. Es gilt zu beachten, dass sich bei einem Schattenplatz keine Blüten bilden. Die Pflanze kann im Kübel, wenn dieser ausreichend groß ist, kultiviert werden.

Das Substrat

Das Substrat sollte weder zu trocken noch zu nass sein. Achte auf einen guten Humusgehalt und dass es ausreichend wasserdurchlässig ist. Ideal ist hier durchlässige normale Gartenerde. Ist der Boden in Deinem Garten zu schwer, dann musst Du diesen mit Sand auflockern. Bei feuchten Böden musst Du unbedingt eine Drainage einbauen. Die Pflanze kommt auch gut mit kalkhaltigen Böden klar.

Gießen und Düngen

Die Deutzie benötigt sehr viel Wasser. Dies gilt besonders für die Wachstumszeit. Der Ballen darf niemals austrocknen. Wenn ganze Partien der Deutzie absterben, dann handelt sich in der Regel um einen Trockenschaden. Hier hilft dann nur noch die Schere und ein radikaler Schnitt.

Ist der Boden nährstoffreich, dann reicht eine Düngung im Frühjahr vollkommen aus. Ideal sind Kompost oder andere organische Dünger.

Das Schneiden

Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, muss die langsam wachsende Deutzie nicht geschnitten werden. Bevorzugst Du aber einen dichten Wuchs, dann ist ein regelmäßiger Schnitt sinnvoll. Hin und wieder ein Verjüngungsschnitt nach dem Frühjahr ist empfehlenswert. Dabei werden alte und abgestorbene Triebe bis ins gesunde Holz herausgeschnitten. Ein Schnitt direkt nach der Blüte sorgt dafür, dass die Blütenpracht im Laufe der Jahre nicht nachlässt. Dafür wird von jedem Trieb ca. 1/3 weggeschnitten, und zwar immer über einer Knospe, die nah außen zeigt.

Das Überwintern

Blütenrispe Deutzie
Blütenrispe Deutzie © Harald-KU / pixelio.de

Das Überwintern stellt kein Problem dar. Sinnvoll ist ein Winterschutz aus Vlies. Das Holz muss insbesondere vor der Wintersonne geschützt werden. Steht die Pflanze in einem Kübel, dann ist dieser gut einzupacken und auf Styropor zu stellen. Bei Schneefall ist der Schnee von den Zweigen zu schütteln, denn sonst würden diese unter der Schneelast brechen.

Krankheiten und Schädlinge

Beim richtigen Standort und einem guten Substrat ist nicht mit Krankheiten und Schädlingen an der Deutzie zu rechnen. Hin und wieder fressen mal Raupen an den Blättern, die aber keinen großen Schaden anrichten.

Der Beitrag Deutzie richtig pflanzen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Lampenputzergras richtig pflanzen, Standort, Pflege und Bewässerung https://www.eingepflanzt.de/lampenputzergras/ Wed, 23 Sep 2015 06:18:31 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1148 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar Das Lampenputzergras wird sehr oft auch als Federborstengras bezeichnet. Die pflegeleichte Pflanze besticht hierbei den Betrachter durch die dekorativen Scheinähren. Die Scheinähren werden vom Gras auch lange [...]

Der Beitrag Lampenputzergras richtig pflanzen, Standort, Pflege und Bewässerung erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Lampenputzergras
Lampenputzergras © M. Großmann / pixelio.de

Das Lampenputzergras wird sehr oft auch als Federborstengras bezeichnet. Die pflegeleichte Pflanze besticht hierbei den Betrachter durch die dekorativen Scheinähren. Die Scheinähren werden vom Gras auch lange nach dem Verblühen noch getragen, wodurch es zu einer dekorativen Bereicherung im Garten wird. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Lampenputzergras auch in Deinem Garten kultivieren.

Die richtige Auswahl

  • Achte unbedingt auf die richtige Auswahl, denn Lampenputzergras ist nicht gleich Lampenputzergras. Die meisten Sorten sind zwar winterhart und frostunempfindlich, aber es gibt auch die empfindlichen Arten.
  • Beim Kauf ist es wichtig, dass Du eine frostfeste Pflanze erwirbst, denn sonst wird das Lampenputzergras den Winter im Freien nicht überleben. Du könntest es dann nur als Kübelpflanze einsetzen, die Du dann in das Winterquartier bringst.

Der Standort

  1. Das Lampenputzergras benötigt einen sonnigen Standort, der sehr warm sein sollte. Achte auch darauf, dass es nicht zu Staunässe kommt oder die Erde durch den stetigen Wasserzulauf verdichtet wird. Der ideale Platz ist ein Blumenbeet, das nicht von Bäumen überschattet wird.
  2. Nutzt Du das Lampenputzergras als Kübelpflanze, dann kommt eine Südterrasse ebenfalls infrage. Das Gras benötigt ausreichend Licht und darf nicht austrocknen. Achte auch auf ausreichend Platz, denn es kann durchaus höher als 1 Meter werden und dabei einem umfassenden Durchmesser bekommen.

Das Substrat

  • Das Lampenputzergras ist hier recht anspruchslos. Ihm reichen entweder ein einfacher Gartenboden oder handelsübliche Blumenerde. Das Substrat sollte mit Kies aufgelockert werden, damit es nicht verdichtet. Wenn du Dir in der ersten zeit das Düngen ersparen willst, dann mische etwas Kompost unter die Erde.
  • Bei der Kübelpflanzung musst Du darauf achten, dass sich das Substrat an der Oberfläche nicht verdichtet.

Die Pflege

  1. Viel Pflege musst Du in das Lampenputzergras nicht investieren.
  2. Im Garten achte darauf, dass es ausreichend gedüngt und dass es im Frühjahr geschnitten wird. Bei den Kübelpflanzen musst Du auf ausreichende Wassergaben achten.

Das Gießen

  • Der Wurzelballen des Lampenputzergras darf auf keinen Fall austrocknen. Dies ist für ihn genauso tödlich wie Staunässe. Egal ob das Lampenputzergras im Garten oder im Kübel steht, Du solltest es bei Bedarf gießen. Beim Gießen ist zu beachten, dass das Wasser nicht zu kalt sein sollte.
  • Ideal ist kalkarmes Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Im Kübel immer schon gießen, bevor die Erde ausgetrocknet ist. Kommt es zu braunen Spitzen und Halmen, dann ist dies ein sichtbares Zeichen von Trockenheit. Hier hilft ein überschwemmendes Gießen.

Das Düngen

  • Im Normalfall muss das Lampenputzergras nicht gedüngt werden. Hast Du es allerdings im Kübel oder schon viele Jahre an der gleichen Stelle, dann solltest Du ihm Nährstoffe zuführen. Dies gilt vor allen Dingen in der Blütenzeit, denn dann benötigt das Ziergras sehr viel Energie.
  • Als geeignete Dünger empfehlen wir Dir Komposterde, Blaukorn, flüssiger Volldünger oder auch Teichwasser. Wenn Du das Ziergras alle 2 Wochen mit einem verdünnten Dünger gießt, dann bleibt der Nährstoffgehalt im Boden relativ gleich.

Der Schnitt

  • Beim Lampenputzergras ist ein formgebender Schnitt nicht notwendig. Vertrocknete Halme und Spitzen kannst Du entfernen. Der radikale Schnitt sollte aber nicht im Herbst erfolgen, sondern erst ab April oder Mai im Folgejahr.
  • Sind die Halme im Winter zu kurz, dann begünstigen sie die Fäulnis der Pflanze. Nach dem letzten Bodenfrost kannst Du das Lampenputzergras auf 10 cm zurückschneiden. Es erfolgt ein üppiger Austrieb.

Auf die Winterruhe vorbereiten

Wenn das Ziergras an einer geschützten Stelle steht, wo es vor dem eisigen Winterwind geschützt ist, solltest Du trotzdem für eine schützende Isolierung sorgen. Im Gartenbeet sind einige Schichten Reisig, Stroh oder Mulch sinnvoll. Lampenputzergras, das im Kübel steht, sollte mit einer schützenden Isolierfolie umwickelt werden oder aber bei extremen Temperaturen ins Haus gebracht werden. Jetzt sollte auch die Düngung eingestellt werden, denn die zusätzlichen Nährstoffe schaden jetzt eher, als dass sie nützen.

Die Überwinterung im Garten

  • Steht das Lampenputzergras im Garten an einer Stelle, die gut vor Wind geschützt ist und wo es Wärme durch Hauswände speichern kann, ist kein besonderer Winterschutz nötig. Es ist aber sinnvoll die Halme im Winter zusammenzubinden, denn so bleibt die Wurzel vor Kälte und Nässe zusätzlich geschützt.
  • Im Kübel kannst Du das Lampenputzergras auch mit einer Art Überwinterungszelt vor extremen Minusgraden schützen. Das Substrat ist aber regelmäß0ig zu gießen, damit es nicht austrocknet.

Vorbereitung auf das Frühjahr

Ähre des Lampenputzergrases
Ähre des Lampenputzergrases © www.Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de

Sobald keine anhaltende Frostgefahr mehr besteht, kann der Winterschutz entfernt werden. Wenn in der Nacht noch Frost droht, dann sollte die Umwicklung um den Kübel noch bestehen bleiben.

Ist Lampenputzergras giftig?

  • Das Ziergras ist nicht giftig, dennoch sollte man Vorsicht walten lassen, wenn man Haustiere oder kleine Kinder hat. Die starren Halme sind messerscharf und können zu Schnittverletzungen führen, wenn sie durch die Hand gezogen werden.
  • Tiere fressen die Halme gerne an. Gelangen diese dann in die Luftröhre und bohren sich in der Schleimhaut des Magens fest, dann müssen sie operativ entfernt werden. Du bemerkst dies an einem ständigen Niesen, Husten oder Würgen Deines Haustieres.

Der Beitrag Lampenputzergras richtig pflanzen, Standort, Pflege und Bewässerung erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Fuchsien überwintern mit dem richtigen Winterquartier https://www.eingepflanzt.de/fuchsien-ueberwintern/ Tue, 22 Sep 2015 07:19:27 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1144 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar Fuchsien gehören bei vielen Gartenbesitzern zu den Lieblingspflanzen. Es handelt sich hier um mehrjährige Sträucher, die Du bei guter Pflege auch überwintern kannst. Obwohl die Pflanzen ursprünglich [...]

Der Beitrag Fuchsien überwintern mit dem richtigen Winterquartier erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Kübel mit Fuchsien
Kübel mit Fuchsien © Maja Dumat / pixelio.de

Fuchsien gehören bei vielen Gartenbesitzern zu den Lieblingspflanzen. Es handelt sich hier um mehrjährige Sträucher, die Du bei guter Pflege auch überwintern kannst. Obwohl die Pflanzen ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Regionen kommen, handelt es sich um keine reinen Tropenpflanzen und einige Arten sind auch sehr gut winterhart.

 

 

Die Vorbereitung auf das Winterquartier

Die Vorbereitung erfolgt bei den Fuchsien in Etappen. Hast Du die Fuchsien in Deinem Garten mit den Töpfen eingegraben, dann hast Du es jetzt einfacher sie auszugraben und in das Winterquartier zu bringen. Denke aber daran, dass Du das Pflanzgefäß für das Winterquartier nicht zu voll und zu scher machst, denn Du musst es ja noch bequem in das Winterquartier bringen können.

Spätestens ab September sollen die Fuchsien im Freiland nicht mehr gedüngt werden. Auch die Wasserzufuhr wird jetzt Schritt für Schritt reduziert.

Durch das Einstellen des Düngens und auch der verminderten Wasserzufuhr beginnen die Fuchsien, sich alleine auf die bevorstehende Winterruhe einzustellen. Sie stellen dabei die Blütenbildung ein und die weichen Triebe beginnen zu verholzen. Nach jeder Wachstumsperiode ist daher wichtig, dass die Fuchsien geschnitten werden, denn sie würden ansonsten keine oder nur wenige neue Blüten bilden. Ohne den richtigen Schnitt wachsen die alten Triebe weiter, aber sie bilden keine Knospen mehr. Daher müssen die alten Triebe zurückgeschnitten werden, damit aus den Augen frische Triebe für neue Blüten in der neuen Saison wachsen können. Du hast dazu drei Möglichkeiten. Entweder erfolgt der Rückschnitt bereits im Winter oder Du führst den Rückschnitt im Frühjahr durch. Als sinnvoll hat sich allerdings eine Variante aus beiden Möglichkeiten erwiesen.

Winterharte Freilandfuchsien

Es gibt auch winterharte Freilandfuchsien. Bei diesen stirbt der oberirdische Teil der Pflanze weitestgehend ab und die Fuchsie entwickelt in der neuen Saison aus dem Wurzelballen heraus neue Triebe. Selbst wenn die Fuchsien als winterhart bezeichnet werden, trifft dies nur bei den wenigsten Pflanzen wirklich zu, denn die Wurzelballen sterben schon bei -5 Grad ab. Wenn Du aber die Möglichkeit hast den Wurzelballen vor diesen Temperaturen zu schützen, dann können sich die Fuchsien von Jahr zu Jahr weiterentwickeln.

Du kannst das Durchfrieren des Wurzelballens folgendermaßen verhindern

  • Die Freilandfuchsien ohne Topf in das Beet einpflanzen
  • Pflanzen mit Mulch und Stroh abdecken
  • Keine Torfabdeckung, denn diese speichert das Wasserzufuhr
  • Immergrüne Bodendecker als Winterschutz sind ideal
  • Bei extremen Temperaturen hilft ein Eimer oder Karton, den man über den Wurzelballen stülpt.

Geeignete Winterquartiere für die Fuchsien

Blütenpracht der Fuchsien
Blütenpracht der Fuchsien © Maja Dumat / pixelio.de

Als geeignet Winterquartiere für Fuchsien haben sich Räume bewähr, die eine gewisse Luftfeuchtigkeit garantieren. Ideal sind also Gewächshäuser, Wintergärten, Keller, Hausflure und auch Dachböden.

Die Temperatur beim Überwintern sollte zwischen 1 und 10 Grad liegen. Die Pflanzen dürfen auf keinen Fall zu dicht stehen und es sollte für eine zugfreie Luftzirkulation gesorgt sein. Liegen die Temperaturen unter 5 Grad, dann ist ein dunkler Raum besser geeignet. Die Luftfeuchtigkeit sollte möglichst konstant sein.

Du kannst Fuchsien auch in Plastiktüten überwintern. Dazu wird die Erde ind en Töpfen angefeuchtet. Dann werden die Töpfe in Plastikfolien gesetzt, die man oben verknotet. Die Pflanzen müssen hier aber regelmäßig auch einen Schimmelpilzbefall hin kontrolliert werden.

Als besonders bequem hat sich das Überwintern in Erdgruben herausgestellt. Dies ist aber nur für ältere Pflanzen zu empfehlen. Die Erdgrube sollte vor übermäßiger Nässe geschützt und ca. 60 – 80 cm tief sein. Die Grube wird anschließend mit Brettern ausgekleidet und der Boden mit einer Handbreit Torf aufgefüllt. Die Fuchsien werden dann mit den Töpfen in die Grube gestellt. Die oberste Lage wird mit Torf, Brettern und einer wasserdichten Folie abgedeckt.

Der Beitrag Fuchsien überwintern mit dem richtigen Winterquartier erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Wirsing richtig anbauen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge https://www.eingepflanzt.de/wirsing-anbauen/ Tue, 22 Sep 2015 06:39:59 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1140 Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar In den heimischen Bauerngärten bzw. Nutzgärten wird Wirsing sei dem 18. Jahrhundert angebaut. Diese Kohlart ist robuster als ihre Verwandten. Um gut zu gedeihen, brauchen die Pflanzen [...]

Der Beitrag Wirsing richtig anbauen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 27. März 2024 von Selda Bekar
Wirsing
Wirsing © Harald Schottner / pixelio.de

In den heimischen Bauerngärten bzw. Nutzgärten wird Wirsing sei dem 18. Jahrhundert angebaut. Diese Kohlart ist robuster als ihre Verwandten. Um gut zu gedeihen, brauchen die Pflanzen die richtige Pflege und auch den richtigen Standort. Durch die große Auswahl an schnell oder auch langsam wachsenden Sorten des Wirsings ist es möglich, dieses leckere Gemüse das ganze Jahr über zu ernten. Des Weiteren sind die Wirsingkohl-Köpfe ein dekorativer Blickfang im Garten. Wenn Du nicht ausreichend Platz in Deinem Garten hast, dann kannst Du Wirsing auch in großen Kübeln auf der Terrasse anpflanzen.

Der richtige Standort für den Wirsing Anbau

Der ideale Platz in Deinem Garten für den Wirsing ist ein sonniger Standort, dabei ist es dem Gemüse vollkommen egal, ob es den ganzen Tag volle Sonne bekommt oder auch mal im Halbschatten liegt. Das Substrat sollte humusreich und vor allen Dingen durchlässig sein. Ideal ost es, wenn der Boden einen pH-Wert von 6,5 bis 7,5 aufweist, denn dann kannst Du mit einer ertragreichen Ernte rechnen.

Der Anbau

Wenn Du Wirsing aussäen möchtest, dann hängt der genaue Zeitpunkt stark von der Sorte und der von Dir gewünschten Erntezeit ab. Die Blätter des Wirsings kannst Du übrigens schon ernten, auch wenn sich noch kein fester Kopf gebildet hat.

Abhängig von der gewünschten Größe benötigt Wirsing eine Wuchszeit von 13 – 26 Wochen – dies bedeutet, dass Du zwischen Juni und Oktober ernten kannst.

Den Früh- und Sommerwirsing kannst Du ab Februar in Anzuchtschalen auf der Fensterbank vorkultivieren und ab April/Mai ins Freiland setzen. Die Samen werden dabei ca. 1 cm tief in humusreiches Substrat gedrückt. Zwischen den Samen ist ein Abstand von 5 cm einzuhalten. Die Erde muss gleichmäßig feucht sein und idealerweise spannst Du eine Folie über die Anzuchtschale.

Bei den Spätsorten erfolgt die Anzucht im Juli bis August. Haben die jungen Pflanzen zwei Blätter, kannst Du sie ins Freiland umsetzen. Die winterharten Sorten halten hier ohne Probleme Temperaturen bis -10 Grad aus. Nach etwa 25 – 40 Wochen erfolgt die Ernte. Einige der Spätsorten können auch um Beet überwintern und werden im Februar geerntet.

Wirsing darfst nur alle 3 Jahre an den gleichen Standort anbauen. In der Zwischenzeit kannst Du das Beet aber gut für Erbsen, Kartoffeln oder auch Karotten nutzen.

Junge Wirsingpflanzen solltest Du vor Schneckenfraß mit einem Gemüsenetz schützen.

Düngen und Gießen

Die Pflanzen gehören zu den stark zehrenden Pflanzen und benötigen nicht zuletzt wegen der großen Blattmassen nicht nur ausreichend Wasser, sondern auch genügend Nährstoffe. Düngen kannst Du mit Kompost, mit Hornspänen oder auch mit Pferdeäpfeln. Zusätzlich solltest Du den Boden Mulchen und damit das organische Düngematerial gut in den Boden einarbeiten. Von April bis Oktober muss der Wirsing zweimal im Monat gedüngt werden. Wenn Du keinen organischen Dünger hast, dann kannst Du auch auf Flüssig- oder Langzeitdünger zurückgreifen. Auf jeden Fall sollte der Dünger über einen hohen Kalkgehalt verfügen.

Die Blätter des Wirsing deuten zwar eine große Robustheit an, dennoch solltest Du Dich hier nicht täuschen lassen. Der Wirsing reagiert durchaus sehr empfindlich, wenn er zu trocken oder zu nass steht. Es leidet hier nicht nur das Wachstum der Pflanze, sondern auch die Widerstandskraft wird herabgesetzt und somit sind die Wirsingpflanzen dann ein gutes Ziel für Kohlfliegen und dergleichen. Wenn das Erdreich ausreicht, feucht ohne Staunässe ist, dann fühlt sich der Wirsing am wohlsten.

Die Wintersorten des Wirsings solltest Du auch im Winter an frostfreien Tagen gießen.

Krankheiten und Schädlinge

Nicht nur die Schnecken können dem Wirsing gefährlich werden. Bei falscher Pflege oder einem zu engen Pflanzabstand förderst Du den Befall mit anderen Insekten oder mit Pilzerregern.

Die Kohlhernie gehört dabei zu den gefährlichsten Krankheiten. Es handelt sich hier um einen Schleimpilz, der äußerst hartnäckig ist. Der Pilzerreger dringt über den Boden in die Wurzeln ein und verbreitet sich sehr schnell. Die Erreger können hier bis zu 10 Jahren im Boden überleben.

Sind die Köpfe kahl gefressen, dann deutet dies auf einen Befall mit dem Kohlweißling hin. Die Raupen und der gefräßige Nachwuchs verursachen zwischen Juli und September große Schäden an den Kohlpflanzen. Hier haben sich engmaschige Netze sehr gut bewährt.

Erdflöhe verursachen in der Regel keinen großen Schaden. Dennoch solltest Du den Boden regelmäßig mulchen und unkrautfrei halten, um einem Befall vorzubeugen.

Eine ertragreiche Ernte

Da Wirsing sehr viel Kalk benötigt, ist es sinnvoll, wenn Du mit kalkhaltigem Wasser die Pflanzen gießt. Dies regt das Wachstum der Pflanzen an und fördert gleichzeitig die Widerstandskraft.

Wie schon beschrieben, kannst Du Wirsing auch in Kübeln kultivieren. Das Pflanzgefäß sollte hierbei ausreichend groß sein. Im Winter solltest Du den Kübel vor einem kompletten Durchfrieren schützen.

Inhaltsstoffe und Verwendung von Wirsing

Wirsingkuchen
Wirsingkuchen © Tim Reckmann / pixelio.de

Wirsing enthält große Mengen an Vitamin C und ausreichend Ballaststoffe.

Der Wirsing gehört zu den zartesten Kohlgemüsen. Im Gemüsefach des Kühlschranks kannst Du den Wirsing mindestens 14 Tage lagern. Als Allroundtalent kannst Du Wirsing blanchieren oder kurz garen und zu allen Fleischgerichten servieren. Er schmeckt aber auch lecker in Suppen und Eintöpfen oder als pikante Hülle für Kohlrouladen. Als Rohkost ist der Wirsing weniger gut geeignet.

Der Beitrag Wirsing richtig anbauen, Wachstum, Pflege, Krankheiten und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Gartenarbeiten & Gartenpflege im Oktober https://www.eingepflanzt.de/gartenarbeiten-im-oktober/ Mon, 21 Sep 2015 07:16:16 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1135 Aktualisiert am 15. August 2023 von Selda Bekar So langsam aber sicher geht die Gartensaison zu Ende. Jetzt wird es Zeit die Pflanzen in Deinem Garten auf den Winter vorzubereiten. Beginn der Rosen-Pflanzzeit Viele Gartencenter [...]

Der Beitrag Gartenarbeiten & Gartenpflege im Oktober erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 15. August 2023 von Selda Bekar
Rosenstauden
Rosenstauden © Horst Schröder / pixelio.de

So langsam aber sicher geht die Gartensaison zu Ende. Jetzt wird es Zeit die Pflanzen in Deinem Garten auf den Winter vorzubereiten.

Beginn der Rosen-Pflanzzeit

Viele Gartencenter und auch Gärtnereien bieten ab Oktober preiswerte und wurzelnackte Rosen an. Wenn die Du die Pflanzen jetzt kaufst und auch pflanzt, dann hast Du den besten Start in die neue Rosensaison, denn die Rosenpflanzen kommen jetzt frisch vom Feld. Im Frühjahr hingegen haben die Rosen schon eine Lagerzeit von mehreren Monaten Kühlhaus hinter sich. Wenn die Rosen jetzt pflanzt, dann haben sie einen deutlichen Vorsprung gegenüber denen im Frühjahr gepflanzten, denn sie sind schon fest verwurzelt und treiben dementsprechend früher aus.

 

Stauden schneiden, aber nicht alle

Nicht alle verblühten Stauden werden jetzt im Herbst zurückgeschnitten. Die Fetthenne oder auch der Purpursonnenhut trägt jetzt noch seine Samenstände und wirken zudem im Winter äußerst attraktiv. Wenn Du mit dem Rückschnitt bis zum Frühjahr wartest, tust Du außerdem den Insekten einen großen gefallen, denn die hohlen Stängel werden sehr oft als Winterquartier genutzt. Stockrosen und Kokardenblumen hingegen freuen sich über den frühen Rückschnitt, denn dann hast Du länger Freude an den Pflanzen.

Frostschutz für Montbretien

Montbretien
Montbretien © Achim Lueckemeyer / pixelio.de

Wenn Du die Knollen der Montbretien in der Erde mit einer dicken Schicht Laub oder mit Tannenzweigen schützt, dann kannst du diese in der Erde belassen. Ansonsten kannst Du sie ähnlich, wie Gladiolen auch in einer Kiste mit Sand im kühlen Keller überwintern.

Pflanzen von Anemonen

Anemonen, wie die Balkan-Anemone pflanzt Du am Besten jetzt. Die Wurzelbildung kannst Du fördern, indem Du die Knollen 12 Stunden vorher in Wasser legst. Danach setzt Du sie in kleinen Grippen von 3-5 Stück in die Erde. Die Anemone ist sehr wuchsfreudig und wird bald verwildern.

 

 

Den Rasen kalken

Wenn Du mit Kalk gegen das Moos im Rasen vorgehen willst, dann solltest Du aber vorher den pH-Wert des Bodens messen. Der pH-Wert sollte idealerweise unter 5,5 liegen.

Kahle Stellen im Rasen erneuern

Jetzt im Oktober hast Du nochmals Gelegenheit kahle Stellen im Rasen zu erneuern. Raue dazu den Boden auf und sähe die kahlen Stellen mit einer Rasenmischung nach. Die Nachsaat muss gründlich bewässert werden. Sind allerdings großflächige Reparaturen nötig, dann solltest Du diese auf das Frühjahr verschieben.

Pflanzen von Zwiebelblumen

Nun ist auch der richtige Zeitpunkt, um Zwiebelblumen zu pflanzen. Dazu zählen neben den Tulpen und Narzissen alle anderen Frühlingsblüher. Ein Tipp, wenn Du die Zwiebeln in den Rasen pflanzt, dann markiere diese Stellen mit einem Stab. So kannst Du im Frühjahr kontrollieren, ob alle Zwiebeln aufgegangen sind.

Dahlien nicht zu früh abschneiden

Dahlien solltest Du erst komplett abschneiden, wenn das Laub abgestorben ist, denn je länger Du die Reste stehen lässt, umso mehr Kraft sammeln sie für die nächste Saison.

Pampasgras schützen

Pampasgrasbüschel
Pampasgrasbüschel © siepmannH / pixelio.de

Die Herzen des Pampasgrases sind sehr nässeempfindlich. Du musst sie also vor all zu viel Feuchtigkeit schützen. Am Besten erreichst Du dies, wenn Du den Blattschopf jetzt im Herbst zusammenbindest.

Sternrußtau – Blätter entsorgen

Gerade wenn Du bereits Rosen in Deinem Garten hast, dann kennst du den Sternrußtau. Die blätter bekommen die sternförmigen schwarzen Flecken. Danach werden sie gelb und fallen ab. Hast Du also solche Rosen in Deinem Garten, dann solltest Du das Laub aus dem Beet entfernen und über den Hausmüll entsorgen.

Letztmalig Unkraut jäten

Jetzt wird ein letztes Mal das Unkraut gejätet. Dein Garten bietet nun so bis zum Frühjahr einen schönen Anblick.

Der Beitrag Gartenarbeiten & Gartenpflege im Oktober erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Stechpalme richtig pflanzen, Wachstum, Pflege und Schädlinge https://www.eingepflanzt.de/stechpalme-ilex-im-garten/ Mon, 21 Sep 2015 06:21:37 +0000 http://eingepflanzt.de/?p=1131 Aktualisiert am 15. August 2023 von Selda Bekar Die Stechpalme findest Du sehr häufig in Gärten als Heckenpflanzen oder auch im Kübel. Man nennt die Stechpalme auch Ilex. Die äußerst dekorative und auch pflegeleichte Pflanze [...]

Der Beitrag Stechpalme richtig pflanzen, Wachstum, Pflege und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>
Aktualisiert am 15. August 2023 von Selda Bekar
Stechpalme
Stechpalme © Joujou / pixelio.de

Die Stechpalme findest Du sehr häufig in Gärten als Heckenpflanzen oder auch im Kübel. Man nennt die Stechpalme auch Ilex. Die äußerst dekorative und auch pflegeleichte Pflanze ist bei Vögeln sehr beliebt. Selbst im Winter ist die Stechpalme eine Augenweide, denn sie ist immergrün.

 

 

 

Die Aussaat der Stechpalme

Stechpalmen säen sich durch die Samen in den Beeren selbst aus. Wenn Du also schnell der vielen dekorativen Pflanzen in Deinem Garten haben möchtest, dann ist es ratsam, die Beeren möglich flach in den Boden zu setzen. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Oktober, denn dann sind die Beeren richtig reif. Allerdings brauchst Du auch hier etwas Geduld. Unter Umständen kann es bis zu drei Jahren dauern, bis aus den Samen endlich ein Keim sprießt. Außerdem müssen auch weibliche und männliche Pflanzen vorhanden sein, denn sonst werden die Blüten nicht befruchtet und es entstehen keine Beeren.

Möchtest Du die Stechpalme gezielt vermehren, dann solltest Du lieber die sogenannten Absenker in die Erde setzen.

Der richtige Standort für Ilex

Im Großen und Ganzen ist die der Ilex eine anspruchslose Pflanze. Soll sie aber gut gedeihen, dann benötigt die Stechpalme einen tiefgründigen Boden, der möglichst kalkfrei sein sollte. Des Weiteren muss der Standort humusreich und hell. Die Stechpalme verträgt auch den Halbschatten, wenn dafür Sorge getragen wird, dass ausreichend Licht an die Pflanze kommt. Das Substrat sollte zu jeder Zeit feucht sein. Die Pflanze darf auf keinen Fall weder austrocknen noch zu nass stehen. Die gilt für das pflanzen im Garten und auch im Kübel.

Das Umtopfen oder das Umsetzen der Stechpalme

Wenn Du die Stechpalme als Kübelpflanze hältst, dann ist es gelegentlich nötig, dass Du die Pflanze umsetzt. Da sie aber nur sehr langsam wächst, wird das nicht so oft der Fall sein. Auf jeden Fall musst Du darauf achten, dass die Erde humusreich und kalkfrei ist. Die Wurzeln sollten genug Raum haben sich zu entfalten, daher ist es ratsam, einen hohen Kübel zu wählen.

Musst Du die Pflanze im Garten umsetzen, dann stellt dies keine Probleme dar. Achte drauf, dass der Wurzelballen ausreichend groß ist. Der ideale Zeitpunkt für das Umpflanzen ist entweder der späte Frühling oder der frühe Herbst.

Die Pflege

Die Pflanze ist anspruchslos und immergrün. Daher benötigt sie kaum Pflege, wenn sie in der Erde angewachsen ist. Es reicht vollkommen, wenn Du sie mit Wasser versorgst und vor allzu starken Winden schützt.

Das Gießen

Gießen ist eigentlich nur erforderlich, wenn die Stechpalme als Kübelpflanze auf einem überdachten Balkon oder einer Terrasse steht. Achte immer darauf, dass Staunässe vermieden wird, denn dies führt sehr schnell zu Fäulnis. Die Pflanze darf auch niemals vollständig austrocknen.

Ideal zum Gießen ist kalkfreies, weiches Wasser. Am besten gedeiht die Stechpalme, wenn Du sie mit Regenwasser gießt.

Das Düngen

Auf ein zusätzliches Düngen kannst Du bei der Ilex verzichten. Allerdings sollte der Boden auch nicht zu nährstoffarm sein. Gerade bei jungen Pflanzen sollte in größeren Abständen Dünger genutzt werden. Der Boden sollte im neutralen bis sauren pH-Bereich liegen.

Die geeigneten Düngemittel für die Stechpalme sind Hornspäne, ein mineralischer Volldünger oder auch gehäckselte pflanzen und Rasenschnitt.

Muss die Stechpalme geschnitten werden?

Wenn es gewünscht ist, kann die Stechpalme problemlos in Form geschnitten werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Juli oder der August. Wenn es im Frühjahr oder Winter lange genug frostfrei ist, kann auch dann geschnitten werden.

Die Überwinterung

Stechpalme im Winter
Stechpalme im Winter © Peter Freitag / pixelio.de

Nur bei sehr jungen Pflanzen ist ein Winterschutz notwendig, denn Stechpalmen sind frosthart. Hast Du die Stechpalme in einem Kübel, dann sollte der Standort im Winter kühl und hell sein. Gerade bei jungen Pflanzen sind die Kübel vor Minustemperaturen zu schützen.

Krankheiten und Schädlinge

In der Regel ist die Stechpalme resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Selbstverständlich kann die Pflanze aber auch mal befallen werden, dann sind die entsprechenden Mittel einzusetzen. Auf keinen Fall auf Vorbeugung behandeln.

Giftig und doch genießbar

Die roten Beeren der Ilex sind hochgiftig. Bei einem Erwachsen reichen ca. 20 Beeren aus, um ihn zu töten. Bei Kindern und Haustieren sind es entsprechend weniger. Für Menschen sind auch die Blätter der Stechpalme giftig.

Wenn Du die Früchte aber richtig zubereitest, dann sind sie in Form eines Obstbrandes genießbar. In früheren Zeiten hat man die Beeren der Stechpalme geröstet und als Kaffee-Ersatz genutzt.

Ilex als natürliches Vogelfutter

Auch wenn die Beeren und Blätter für Säugetiere hochgiftig sind, so sichern sie einigen Vögeln das Überleben im Winter. Gerade einheimische Vögel verzehren die Beeren der Ilex sehr gerne, wenn diese einige Male Frost abbekommen haben. Die immergrünen Pflanzen dienen auch vielen Vögeln als Nistplatz oder als Schutz im Winter.

Stechpalme als Heilpflanze

Die Stechpalme wird trotz ihrer Giftigkeit als Heilpflanze genutzt. Gerade in der Homöopathie findet sie ihre Anwendung. Von einer eigenen Verwendung wird aber dringend abgeraten, denn dies kann tödliche Folgen haben. In der Medizin oder in der Homöopathie kommen nur gereinigte und stark verdünnte Auszüge zum Einsatz.

Der Beitrag Stechpalme richtig pflanzen, Wachstum, Pflege und Schädlinge erschien zuerst auf Eingepflanzt.

]]>